Im Advent 2007
Pfr.Wolfgang Marquardt und
Pfr`in
Maureen Marquardt-Tubalawony
mit
Tim und Josua
Kotak
Pos 214, Puspenka GKI Jalan Hawai
Sentani
99352, West Papua/ Indonesien
Tel
& Fax +62-967-59 34 67
Email:
maureenwolfgang@yahoo.com
in diesen adventlichen Tagen melden wir uns wieder bei Euch und wundern uns
ein bisschen, dass seit unserem letzten Rundbrief schon wieder ein Jahr
vergangen ist. So vieles ist passiert in diesen vergangenen Monaten – aber
sicher nicht nur bei uns, sondern auch bei Euch. Wie geht es Euch allen?
Wir freuen uns sehr über alle Gespräche mit Euch, sei es per Telefon, Email
oder Brief.
Besonders freuen wir uns, dass wir während unseres dreimonatigen
„Heimaturlaubs“ von 11.Mai bis 09.August so viele von Euch wieder sehen
konnten. Danke fuer die offenen Tueren und auch fuer die offenen Gespraeche,
die wir miteinander geführt haben. Wir fühlten uns gleich wieder wohl in
Deutschland und wurden überall herzlich willkommen geheißen. Es tat gut,
Familie und Freunde wieder zu treffen und altvertraute Beziehungen zu
vertiefen. Aber wir merken auch, dass wir nun schon drei Jahre aus Deutschland
weg sind und so einen nasskalten Sommer wie den diesjährigen halten wir fast schon
für Winter.
Zwölf Wochen Heimaturlaub bedeutet sechs Wochen Arbeit und sechs Wochen
Privaturlaub. Besuche in Gemeinden, Gespräche in Wuppertal bei der VEM
(Vereinte Evangelische Mission) und auch der Evangelische Kirchentag in Köln füllten
die ersten sechs Wochen aus. Da Wolfgang in den zweiten sechs Wochen an einem
KSA Kurs (KSA Klinische Seelsorge Ausbildung oder CPE Clinical Pastoral
Education) in Stuttgart-Birkach teilnahm, blieb leider nicht viel „Urlaub“ übrig.
Unser Vertrag bei der VEM Wuppertal für die Mitarbeit in der GKI, der
Evangelischen Kirche in West Papua, wurde um weitere drei Jahre verlängert. Wir
werden voraussichtlich bis Ende Mai 2010 hier in der GKI in West Papua
mitarbeiten und von Juni bis August 2010 in einer dreimonatigen so genannten
„Wiedereingliederungszeit“ in Deutschland sein. Wir wissen, dass wir uns schon
Ende 2009 mit dem OKR in Stuttgart absprechen müssen um uns zum 01.09.2010
wieder auf eine Pfarrstelle in Württemberg bewerben zu können.
Aber jetzt geht es erstmal um die Gestaltung des zweiten Terms hier in der
GKI in West Papua.
Maureen unterrichtet im P3W, dem GKI Zentrum zur Weiterbildung für Frauen in
Abepura. Sie predigt oft in den umliegenden Gemeinden und neuerdings auch im
Fernsehen. Im Kirchenbezirk Sentani ist sie an Weiterbildungen für
Kirchengemeinderäte und Kursen für Jugendliche beteiligt. Zusammen mit
Nachbarinnen hat sie einen kleinen Warung (Restaurant) vorne an der Straße
aufgemacht und verkauft fast jeden Abend 3-4 Stunden „Soto Ayam“ (eine Art
indonesischer „Gaisburger Marsch“ mit Huhn). Auf diese Weise sitzt sie immer
wieder mit Papuafrauen zusammen, die an der Straße Betelnüsse verkaufen. Maureen
erfährt durch die abendliche Runde im Warung an der Straße weit mehr über Land
und Leute als in vielen offiziellen Treffen und sie begegnet dort auch
Menschen, die sie kaum bei uns zu Hause oder in Kirche und Gemeinde kennen
lernen würde. Außerdem hat sie Freude an der Zusammenarbeit mit anderen Frauen
und möchte eigene Initiative und geschäftliche Verantwortung fördern. Sie hat
gemeinsam mit der Englischlehrerin der STT einen Englisch Konversationsclub für
Pfarrerinnen eröffnet und stieß damit auf reges Interesse. Sie diskutieren auf
Englisch über aktuelle Ereignisse oder über Themen wie Gewalt, Gender und
HIV/Aids. Die Kirchenleitung möchte sie seit Februar mit einer Aufgabe in der
Abteilung „Partnerbeziehungen der GKI“ beauftragen, aber bis jetzt ist noch
nichts Konkretes in diese Richtung geschehen. Es ist ihr auch lieber in den
Gemeinden mitarbeiten zu können, als in einem Büro ohne klare Aufgabe zu
sitzen.
Wolfgang wird weiterhin wie bisher an der STT GKI „I.S.Kijne“, der Theologischen
Hochschule in Abepura, im Bereich Pastoraltheologie und Ökumene unterrichten
und auch die Bibliothek beaufsichtigen. Darüber hinaus wird er verstärkt bei
Kursen im Inland im Bereich Evangelisation, Seelsorge oder Gemeindefortbildung mitarbeiten.
Im November war er zusammen mit Pfr.Dr.Uwe Hummel/VEMAsien und dem Kirchenpräsidenten
der GKI, Pfr.Corinus Berotabui, in Apahapsili um Weiterbildungsmöglichkeiten
für die Evangelisten vorzubereiten. Außerdem predigt er regelmäßig einmal im
Monat und nimmt an Pfarrkonventen beratend teil. Gelegentlich veröffentlicht er
Artikel zu Theologie und Gesellschaft in West Papua. Im vergangenen November
hat er zusammen mit anderen Kolleginnen und Kollegen ein CPE (Clinical Pastoral
Education) Einführungsseminar in Puspenka organisiert und möchte gerne weitere
vertiefende Seminare anbieten. Die über 70 beteiligten Pfarrerinnen und Pfarrer
waren sehr interessiert und wollen weitermachen. Besonders das Thema
Bearbeitung und Transformation von Konflikten stieß auf große Aufmerksamkeit. Die
Gastdozenten sind auch bereit, wieder nach Papua zu kommen. Doch die Vorbereitung
war ein solcher Alptraum von falschen Versprechungen, dass er sich kaum getraut
das nochmals anzupacken. Wahrscheinlich ist es besser, solche Kurse direkt in
den Kirchenbezirken anzubieten und dort in Kleingruppen aktuelle Konflikte aus
Gemeinde und Gesellschaft zu bearbeiten.
Für eine Mitarbeit im darniederliegenden GKI Fortbildungszentrum Puspenka
steht er gemäß neuer „Job Description“ nicht mehr zur Verfügung. Falls sich
dort noch etwas entwickeln sollte - umso besser. Aber wir rechnen nicht mehr
damit. Die letzten zweieinhalb Jahre in Papua wollen wir möglichst sinnvoll
nutzen.
Tim wird
am 11.03.2008 bereits 9 Jahre alt und ist nun in der dritten Klasse der
Hillcrest International School. Dieses Jahr hat er eine etwas ältere Lehrerin
und ist ganz begeistert, dass sie fast genau so riecht wie Oma. Er macht gerne
mit und Englisch stellt kein Problem mehr da – eher für die Eltern, die bei
seinen Hausaufgaben ab und zu mal das Wörterbuch hervorholen müssen und dabei
auch viel Englisch dazu lernen. Besonderen Spaß hat er an Sport, Computer und
Basteln. Es gibt eine besonders ausgebildete Lehrerin, die einmal täglich mit
ihm zusammen arbeitet. Ein leichtes Lispeln konnte schon vor etlicher Zeit ganz
abgebaut werden. Eine gewisse Lese- und Schreibschwäche geht er ebenfalls mit
Hilfe dieser Lehrerin an und macht gute Fortschritte. Wir sind sehr dankbar
fuer das grosse Engagement der Lehrkräfte in dieser christlichen Schule (http://hismk.org/index.html). Besonders
gern ist er am Strand beim Schnorcheln oder am Swimming Pool. Daheim verbessert
er mit gewagten Konstruktionen Haus und Hof. Unser kleiner Privatzoo erweitert
sich ständig, besonders die Schar der Katzen. Seit neuestem haben wir auch
einen gezähmten Kakadu, den die Freunde unserer Kinder Awim und Klaus vom
Mamberamo Flussgebiet mitgebracht haben.
Josua wird am 06.01.2008 schon 5 Jahre alt und geht jetzt zwei Mal die Woche in
eine englischsprachige Preschool Gruppe. Dort spielt und malt er zusammen mit
seinen zukünftigen Klassenkameradinnen und –kameraden auf Englisch. Ab nächstem
August wird er dann auch die „Kindergarten“ Vorschulklasse der Hillcrest
International School besuchen. Er fängt jetzt an Englisch zu vestehen und zu
reden. Aber Indonesisch bleibt seine Hauptsprache, auch wenn er zu Hause mit
Papa Deutsch spricht. Er kann sich gerne mal eine Weile alleine beschäftigen,
spielt mit Legos oder schaut seine Bücher an. Auch er ist am liebsten mit uns
am Strand und am Swimming Pool oder bei seinen Freunden in den Nachbarhäusern.
Im vergangenen März hat ein Unwetter weite Gebiete in Sentani überschwemmt. Bis
jetzt waren große Umleitungen nötig und es sind neue stärkere Brücken gebaut
worden. Die Kinder zeigten sich sehr beeindruckt von Blitz, Donner und
sintflutartigem Regen. Josua spricht noch heute mit weit aufgerissenen Augen
vom „Großen Donnerwetter“. Wisst Ihr, was er mit dem Ausdruck „dem grossen Donnerwetter seine Lampe“
meint? Das ist natürlich ein Blitz!
In vielen Dingen haben wir uns inzwischen wahrscheinlich mehr unbewusst als
bewusst angepasst. Im Straßenverkehr schimpft Wolfgang inzwischen etwas
weniger, zum einen, weil das sowieso niemanden interessiert und zum anderen,
weil ihn das ganz vergeblich aufregt. Allerdings befürchtet er, dass inzwischen
genügend andere Verkehrsteilnehmer auch über ihn schimpfen -seine Reaktion: Siehe
oben! Wenn wir mit Leuten unterwegs sind und den Weg nicht kennen, dann kann es
passieren, dass Wolfgang am Ende der Straße fragt, ob wir nach links oder nach
rechts müssen. Die Antwort heißt dann: „Ja!“ Das ist etwas verwirrend, weil in
diesem Fall am Ende der Straße ganz unbedingt eine klare Entscheidung gefordert
ist. Entscheidungsfragen gelten aber in Indonesien als unhöflich. Das Gleiche
kann passieren, wenn man Gäste fraegt, ob sie lieber Tee oder Kaffee trinken
und die Antwort „Ja!“ erhält. Am Besten, man bereitet beides vor und stellt es
einfach auf den Tisch.
In einem Gespräch betonte Wolfgang einmal, das 2 x 2 doch überall in der
ganzen Welt 4 ergeben muss.
Ein anderer westlicher Kollege widersprach heftig und meinte, das sei hier
nicht so. Wer hat Recht? Wir befürchten, dass beide Recht haben, auch wenn das
mathematisch keinen Sinn macht. Die Verteilung von Ressourcen (nicht nur Geld)
folgt hier anderen Regeln als bei uns und die sollte man kennen, wenn man nicht
Schiffbruch erleiden will. Diese Regeln haben in sich eine gewisse Logik, führen
jedoch oft zum Verschwinden besagter Ressourcen und untergraben damit jedes
Bemühen um eine nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft etwa in den Bereichen
Bildung oder Gesundheitswesen. Man kann die Schatzmeister jahrelang in Kursen
schulen und sie wissen genau, wie eine gewissenhafte Buchhaltung aussehen
sollte. Aber sie können sie nicht durchführen, weil andere Rechte höher stehen
und sie sich um Kopf und Kragen rechnen, wenn sie „richtig rechnen“. Da ist 2 x
2 eben zugleich 4 und doch nicht 4 und „Haushaltsdisziplin“ besteht nicht in
unserem Sinne. Damit muss man rechnen. Auch Beweise einer eindeutig korrupten
Praxis nützen nicht viel, da man sie gegenüber Ranghöheren in Kirche und
Gesellschaft nicht vorbringen kann, ohne selber zusammen mit der ganzen Familie
deftige Nachteile zu riskieren.
„Besok“ heißt laut Wörterbuch „Morgen“, in Wirklichkeit kann es aber auch
heissen: „vielleicht“, „wenn es sein muss“, „nie“ oder „das ist mir egal“. Der
Ton macht die Musik. Das Wort „Ausleihen“ gibt es zwar, aber der Vorgang als
solcher ist ziemlich unbekannt und man bekommt ausgeliehenes Geld oder
Werkzeuge nur selten zurück. Auch Bücher, die man unvorsichtigerweise
„ausgeliehen“ hat, kann man getrost unter der Rubrik „Unfreiwillige Geschenke“
abheften.
Wenn ein Treffen ausgemacht ist, dann fängt es nur ganz ausnahmsweise zur
abgemachten Zeit an. Wolfgang kommt zBsp um 09.00h zum Dozententreffen, so wie
es auf der Einladung steht (die er mal erhält oder auch nicht). In der Regel
ist er dann alleine da. So gegen 09.30h oder 10.00h gesellt sich der eine oder
andere Kollege dazu. Wolfgang erlaubt sich dann gegen 10.30h den Hinweis, dass
wir eigentlich um 09.00h anfangen wollten.
„Ja, ja, genau, ja, richtig, wir fangen um 09.00h an!“ ist dann die
aufgeregte Reaktion. Völlig irrelevant scheint der Einwand zu sein, dass es
jetzt ja schon mehr als eine Stunde nach 09.00h ist. Wo ist das Problem?
Wir treffen uns doch, oder?
Umwerfend ist immer wieder die Herzlichkeit und Spontaneitaet der Menschen.
Man teilt, man isst zusammen und singt und lacht bis spät in die Nacht hinein.
Das ist ansteckend. Oft denken wir, dass jetzt mal wieder nichts passiert, denn
es wird „nur“ geplaudert, die Besprechung wird verschoben, wichtige Leute
kommen zu spät oder gar nicht und zum Stand der Vorbereitung einer Fortbildung
gibt es mehrere widersprüchliche Lesarten, die völlig unbeschwert nebeneinander
her existieren. Doch dann entdecken wir, dass unglaublich vieles schon längst
geregelt wurde und „steht“ – anders zwar, als wir uns das gedacht haben, aber
es wurde informell organisiert. Beeindruckend, wenn es läuft, nervaufreibend,
wenn es erst in letzter Minute (oder noch spaeter) geschieht und haenderingend,
wenn etwas ganz anderes dasteht als das, was man braucht. Aber auch das geht
irgendwie. Erstaunlich!
Dennoch bleibt vieles fremd und ungewohnt und wir sind weit davon entfernt,
richtige Papuas zu werden. Ein Kollege sagte, dass er sich mit bestimmten
Dingen nie abfinden können wird und wenn jemals, dann sei das ein ganz gefährliches
Zeichen, denn dann käme er vermutlich in Europa nicht mehr zurecht. Wir als
Erwachsene können das einiger maßen einordnen – aber wie wird das fuer Tim und
Josua? „Third Culture Kids (TCK)“ heißt eine neue Forschungsrichtung, die genau
diese Phänomene besonders bei Kindern und Jugendlichen beleuchten will. Wir
sind dankbar für diese Einsichten und wissen doch, dass jeder mit diesen
Erfahrungen seinen eigenen Weg finden und gehen muss.
Tim ist ein ganz begeisterter Zeichner und Konstrukteur. Er hat für sein
Alter einen unglaublichen Blick für das Wesentliche, mit dem er uns schon oft überrascht
hat. Jetzt hat er Weihnachtsbilder gemalt, in denen er die Geburt des
göttlichen Kindes in eine Papuahütte „einzeichnet“. Niemand hat ihm das
vorgeschlagen. Wir sind beeindruckt und merken, dass wir alle beginnen, hier
Wurzeln zu schlagen. Die Fremde wir zur Heimat und das tut gut. Auch nach
unserem dreimonatigen Heimaturlaub wurden wir wieder sehr willkommen geheißen.
Doch die Fremde löst sich nicht einfach auf in Wohlgefallen. Es bleibt noch
genug „Fremdes“ für uns, auch für Maureen. „Er kam in sein Eigentum...“, heißt
es in Joh 1,11 über Jesus, „und die Seinen nahmen ihn nicht auf“.
Aber er blieb und ging weiter. Bei aller Fremdheit haben die Menschen bei
ihm eine Nähe und einen Reichtum gespuert, der sie nicht mehr losließ. Was
trieb Zachäus vom Baum herunter? Was hatte Nikodemus bei ihm gesucht mitten in
der Nacht? Die Kranken spürten ihn sogar noch in seinem Versteck auf. Wir
wollen „dran bleiben“ im Glauben und in der Hoffnung und trotz entmutigender
Erfahrungen nicht aufgeben. „Damit aus Fremden Freunde werden kommst Du als
Mensch in unsre Zeit“ heisst es in einem unserer neueren Kirchenlieder (EG
657).
Diese Erfahrung hat in Christus schon begonnen und wir wollen sie noch viel
tiefer suchen und auf ihr aufbauen. Danke für all Euer Mitdenken, Euer
Mittragen und auch für Eure Fürbitte!

Euch alles Gute, herzliche
Grüße, Frohe Weihnachten und
ein Gutes Neues Jahr 2008 !
Eure Familie
Marquardt-Tubalawony
mit Wolfgang, Maureen, Tim
und Josua aus Papua

Über
Billigvorwahl 010057-0062-967-59 34
67 von BRD nach West Papua z.Zt.03,85 ct
pro Minute (01027 z.Zt.04,40 ct)
Andere Billigvorwahlen: 01052, 01097, 010090, 01026, 01017, 01035, 010040,
01057, 010012, 01056
(Der
Preis pro Minute wird jeweils angesagt, Stand 05.12.2007)
Über
www.billiger-telefonieren.de können die jeweils aktuellen
Tarife abgefragt werden.
Bitte beachten: West Papua ist der Zeit in BRD (Winterzeit) um 8 Stunden voraus: zBsp
10.00h BRD/ 18.00h West Papua
Literaturtipps:
- Piet Bogner, In der
Steinzeit geboren. Eine Papuafrau erzählt. Olten/Freiburg 1982
Eine Frau aus dem Hochland von Papua Neu Guinea erzählt ihr persönliches
Erleben aus der Zeit vor und nach Ankunft der fremden Weißen in
Papua und über ihren eigenen Umgang mit der alten Kultur und dem
neuen Glauben.
- Reiner Rumohr, Ganz nah
die Ferne rückt. Begegnungen mit Kulturen Kameruns. Verlag Lembeck 2003
Sehr feinfühlige Beobachtungen und Überlegungen eines ehemaligen
langjährigen VEM Mitarbeiters in Kamerun zu Leben und Arbeit in
fremdem Kontext und Bestärkung unserer Ansicht, dass Papua im
Pazifik eigentlich „näher“ an Afrika liegt als an Asien.
- Third Culture Kids
(TCK). Aufwachsen in mehreren Kulturen. David Pollock, Ruth Van Reken und Georg
Pflüger, Francke Marburg, 2003
- Dagmar Kumbier/
Friedemann Schulz von Thun, Interkulturelle Kommunikation. Methoden, Modelle,
Beispiele, Hamburg 2006 RoRoRo
- Helga Losche, Interkulturelle
Kommunikation. Sammlung Praktischer Spiele und Uebungen, Augsburg 2005,
4.Auflage
Filme:
- Aku ingin menciummu
sekali saja/ Ich möchte Dich nur ein Mal küssen dürfen (Bird-Man-Tale), Spielfilm von Garin Nugroho, 2002 Original
mit deutschen Untertiteln. Zur angespannten
Menschenrechtssituation in West Papua
(Kann über
das West Papua Netzwerk bei der VEM ausgeliehen werden)
- Work Camp Hattingen
Witten August 2006 in Sarmi/ West Papua, hervorragende Filmdokumentation einer
Jugendbegegnung, die über ein ganzes
Jahr hinweg vorbereitet wurde. Maureen war als Begleiterin und Übersetzerin
dabei.
- „Demias“, Spielfilm über
einen Jungen aus dem Hochland Papuas und seine Sehnsucht nach einer richtigen
Schule, Regisseure aus Ambon:
Ari Sihasale und Nia Zulkarnain, 2006
(Die beiden
letztgenannten Filme können über uns ausgeliehen werden)

Wir
sind Mitarbeiter der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) in Wuppertal
Rudolfstr.
137, D-42219 Wuppertal, Tel +49-2020-89004-0 Fax 179, info@vemission.org
Unsere bisherigen Rundbriefe (2004 – 2006) sind auch
abrufbar unter: www.oaseonline.org/marquardt
Spenden
für die VEM Arbeit in West Papua können
auf folgende Kontonummer überwiesen werden:
Vereinte
Evangelische Mission Wuppertal, Stichwort „GKI-Marquardt“, KtNr. 90 90 90 8, BLZ 350 601 90 KD-Bank Duisburg